Erster Testlauf des neuen FlexProp.3D

Streng geheim wird im High-Tech-Labor des SSVG schon seit einigen Jahren an der Entwicklung eines hocheffizienten Motorsegler-Props geforscht und gearbeitet. Dieses Wochenende fanden erste Motorlauftests mit dem aktuellen Modell „FlexProp.3D“ statt. Die Ergebnisse waren sehr zufriedenstellend und übertrafen alle Erwartungen.

Durch seine einzigartige Konstruktion mit 3D-InSight-Propverstellung und der Verwendung von hochflexiblen und hochstrapazfähigen Polyvinylepoxidlaminaten passt sich dieser Propeller immer optimal an seine Umgebung an. Die von handelsüblichen Propellern bekannten Lastwechseldrehmomente werden durch diese neue Konstruktion vollkommen kompensiert. Im Bild oben zu sehen ist die speziell für die Dimona H36 entwickelte Ausführung ’super-soft‘.

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Mitunter ein Geduldspiel

Die nächste planmäßige Überprüfung bei unserer Dimona: der Zündmagnet. Neben Arbeiten am Auspuffsystem gehört das Schrauben am Züngmagneten wohl zu den größten Herausforderungen, eine ärgere Fummelei habe ich noch nirgends gesehen. Hier scheinen die Konstrukteure beim Entwurf wohl keine einzige Sekunde lang daran gedacht zu haben, dass diese Bauteile hin und wieder auch mal aus- und eingebaut werden müssen 🙁
Das Arbeiten verlangt gute Nerven, denn ein gefühltes Drittel der Zeit benötigt man für die Suche nach Beilagscheiben, Muttern und Schraubwerkzeugen, die sich verselbstständigen und irgendwo im Universum des Motorraums verschwinden.
Nur gut, dass unser Wart R.Resch aufgrund seiner langjährigen Erfahrung schon alle Ritzen und Vertiefungen kennt, in denen sich die Teile verstecken können. So wurde letztendlich wieder alles ans Tageslicht geholt. Ein Geduldspiel sondergleichen…

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Irgendwie verdächtig

Alles ist relativ. Angesichts von Steigwerten größer 3m, die im Alptherm angekündigt waren, kommt es mir vor, als wolle der obligatorische Samstag-Vormittag-Einkaufstrip mit der ‚besten aller Ehefrauen‘ gar nicht enden. Natürlich alles nur Einbildung, trotz Grosseinkauf treffe ich noch deutlich vor Mittag am Platz ein und erwarte dort regen Betrieb.

Aber halt: Wo sind sie denn alle? An der Startstelle ist die K13 des Nachbarvereins zu sehen, zwei Motorsegler lassen vorm Hangar den Motor warmlaufen. Wo sind die Streckenflieger? Die Leistungsmaschinen stehen verpackt in der Halle, keiner der ‚Profis‘ ist zu sehen? Irgendwie verdächtig…

Weil sich ein Gast für einen Rundflug angesagt hat, räumen wir die K7 aus, Georg schnappt sich die K8, Marc wird später nachkommen und die Dimona ausführen. Der Wind dreht auf Nord, was einen längeren Fussmarsch bis ans Ende der Piste bedeutet und meinem Gast sofort erkennen lässt, dass Segelfliegen durchaus etwas mit körperlicher Ertüchtigung zu tun hat 🙂

Und beim ersten Start zeigt sich dann auch sofort, warum die Profis zu Hause geblieben sind. Denn der Tag wird flugtechnisch ausser Höhe abzugleiten nicht viel bringen. Nicht einmal ansatzweise ist im Sektor Thermik zu finden, im Schlepp dauert es eine gefühlte Ewigkeit, bis die Ausklinkhöhe erreicht ist. Positiv für den Fluggast zwar, weil keine Turbulenzen die Magennerven quälen, aber das Flugvergnügen ist dafür nach wenigen Minuten schon wieder zu Ende.

Zu guter Letzt hat trotzdem jeder ein paar Starts gemacht, trotz der Hitze war’s eine Hetz, meinem Gast hat es gefallen und alle hatten einen stressfreier Samstag Nachmittag. So soll es letztendlich ja auch sein.

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Regen = Wartung

Die letzte Warmfront brachte viel Regen und unbeständiges Wetter – ideal um sich wieder mal um den Zustand der Flugzeuge zu kümmern. So haben wir also einige Stunden im Hangar verbracht und anstehende Wartungsarbeiten durchgeführt. Das Wiegen der Libelle stand an, und die Dimona, obwohl die letzten Wochen wenig geflogen, verlangte nach einem Ölwechsel.
Alles erledigt, jetzt kann von mir aus bald wieder ein Thermikwetter-Wochenende kommen 🙂

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Vom Reiting Richtung Westen

Ein langes Wochenende zu Besuch am Flugplatz Timmersdorf, auch heuer wieder eines der Höhepunkte der Saison. Zusammen mit zwei Kollegen vom Kapfenberger Segelflugverein übten wir uns vier Tage lang im Hang- und Streckenflug.
Mit ihrem Hochleistungsfluggerät, einem DG-1000 Doppelsitzer, waren uns die Kapfenberger Freunde natürlich technisch überlegen, aber das tat der Motivation keinen Abbruch. Marc setzte sich mit dem Mont Blanc vielleicht ein etwas zu hohes Ziel – kam in seiner K8 aber immerhin bis Bad Mitterndorf. Am Weg zurück hat dann zwar die Thermik nicht mehr ganz gereicht, aber der Flugplatz Trieben war besetzt und die Kameraden dort bereit, mit einem Rückschlepp zu unterstützen 🙂

Alles in allem haben wir vier schöne Tage erlebt, jeder für sich das eine oder andere Ziel erreicht und auf jeden Fall wieder Erfahrungen gesammelt, die wir so in Graz sicher nicht machen hätten können. Vielen Dank an die Kollegen vom ASFC für die Unterstützung vor Ort, und nicht zuletzt Dank auch an unseren Obmann für die Oganisation der Veranstaltung.

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Schneegestöber im Mai

Am Pfingstmontag war viel los im Segelflugsektor, zwar kam die Regenfront aus Westen immer näher, aber die tollen Aufwinde im Vorfeld wollte jeder so gut es geht nutzen. Auch ich trieb mich am späten Nachmittag nahe der Wolkenbasis herum und staunte nicht schlecht, als ich dort in zirka 2.000m Schneetreiben (!) antraf.

Natürlich sind wir viel zu lange oben geblieben, zeigte das Vario doch permanent Steigen an. So lange, bis letztendlich die Front den Platz erreicht hatte und wir mitten im Regenschauer landen mussten. Im Nachhinein gesehen wäre es wohl vernünftiger gewesen, ein paar Minuten früher abzubrechen und dafür im Trockenen nach Hause zu kommen.
Andererseits sollte man ja auch mal erlebt haben wie es sich anfühlt, wenn es auf die Haube prasselt und die Sicht eingeschränkt ist. Und der Flieger – zumindest gefühlt – anders reagiert als gewohnt.

Trotzdem, ich persönlich werde das nächste Mal versuchen VOR dem Regen am Boden zu sein 😐 Die Fotos sind übrigens nicht von mir, die hat Marc zur Verfügung gestellt. Will mich nicht mit fremden Federn schmücken…

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Timmersdorf verschoben

Unser traditioneller Ausflug nach Timmersdorf, heuer für das Pfingstwochenende geplant, muss kurzfristig verschoben werden. Als neuen Termin haben wir den 26.-29.05.2016 ins Auge gefasst.

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Halber Sitz, doppelter Spaß

Flugschüler Georg war bisher immer in der K7 unterwegs und steuert den Ausbildungsdoppelsitzer mittlerweile schon sehr geschickt durch die Lüfte. Gestern war, von den Meteorologen nicht ganz so angekündigt, super Thermik im Segelflugsektor und Georg hielt die K7 ganze 01:44 in der Luft. Sein erster ‚richtiger‘ Segelflug also – im Vergleich zu den bisherigen mehr oder weniger ausgedehnten Platzrunden.

Und heute gabs mit dem ersten Start im Einsitzer gleich das nächste Highlight. Wie erwartet ohne Probleme, dafür mit einem umsomehr zufriedenem Grinsen nach der Landung.

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Jedem das Seine

Rudi Resch wirbelt mächtig Staub auf bei seiner Landung mit der OE-APG auf der Wiese vor dem Gasthaus ‚Koralpenblick‘ in Rostock bei Trahütten, wo sich traditionsgemäß zu Saisonbeginn die Gebirgspiloten zum Fly-In treffen.
Im rechten Bild kreist Marc in der Dimona über dem Großen Speickkogel, mit Blick Richtung Gaberl, im Vordergrund die Kuppeln der ‚Goldhaube‘.

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Erstes Flugwochenende 2016

Lang ersehnt, endlich da, das erste Wochenende mit Flugbetrieb. Und Neo-Flugschüler Hans durfte den Reigen eröffnen, mit seinem ersten Segelflugstart. Bisher kannte er die K7 nur vom ‚Probesitzen‘, heute ging es in die Luft. Und selbige blieb ihm gleich mal weg als er merkte, dass das Steuern in drei Dimensionen anfangs durchaus seine Tücken hat 🙂 Aber, seien wir ehrlich, so ist es jedem von uns beim ersten Schulflug ergangen, und auch Hans wird bald schon die notwendige Übung erlangen um das lautlose Gleiten genießen zu können.
Es war ein wunderschöner Flugtag, jeder konnte zumindest eine Platzrunde fliegen. Möge uns die kommende Saison noch viele Wochenenden mit Sonne und zahlreichen Thermik-Bärten bescheren. Glück ab, gut Land!

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